Berichte
Das Wochenende der Überflieger...
Vom 28.bis zum 30.Oktober fuhr unsere neue Jugend nach Glauchau, um dort ein Wochenende mit Kennenlernen, Spaß haben,Bibel lesen & Gottesdienst feiern zu verbringen. Als wir am Freitag um 17:30 vollzählig waren, gab es noch eine Belehrung und eine Kostprobe vom Kuchen und los ging es!
Wir „Kinder“ wurden unter den erwachsenen Fahrern aufgeteilt und fuhren etwa eine Stunde zur Elim-Gemeinde in Glauchau, in der wir zwei Nächte übernachten und die Räumlichkeiten nutzen durften. Dort angekommen wurde erstmal ausgepackt, gekocht und sich umgeschaut. Nach dem Abendessen wurde uns weisgemacht, dass 22:30 das Licht ausgehe und wir daher schon alles fertig zum Schlafen fertig machen müssten. Als wir uns dann zum „Abschlusskreis“ im Eingang der Gemeinde trafen, wurde uns gesagt, das wir doch noch nicht ins Bett gehen müssten, das Licht nicht ausgeschaltet werden würde und wir noch ein Night-cashing machen würden.
So fuhren wir also 23:00 in einen nahe gelegenen Wald hinein und machten uns mitTaschenlampen und warmen Jacken bewaffnet auf die Suche nach dem versteckten Logbuch. Nach einigen Verirrungen fanden wir den bewachsenen Baumstamm, unter dem die Brotbüchse mit dem Logbuch zu finden war, trugen uns ein und machten uns auf den Rückweg…der ganze 5 Minuten dauerte! (Am Ende haben wir dann bemerkt, dass wir die ganze Zeit im Kreis rumgelaufen sind.) Dann fuhren wir ca. 01:00 zurück, wärmten uns auf und gingen ins Bett.
Am Samstag gab es erstmal eine Morgenandacht und danach gemütlich Frühstück, von den fleißigen Helfern in der Küche vorbereitet, und wir ließen es uns schmecken! Den Vormittag verbrachte jeder auf seine eigene Art, und als wir uns am frühen Nachmittag nach dem Mittagessen auf dem Parkplatz von einem Edeka, der neben der Gemeinde steht, trafen, war jeder ausgeruht genug für ein Spiel: „ ´n Abbel und ´n Ei“. Es ging darum, dass jede der 3 Gruppen mit jeweils vier Personen mit einem Apfel und
einem frischgekochten Ei durch die Gegend zieht und es gegen möglichstwertvollere oder andere Gegenstände eintauscht. Dabei kamen nach eineinhalb Stunden viele leckere und manchmal auch sinnlose Dinge heraus.
Mit dabei war eine Prinzenrolle, ein Baumkuchen, Krabbenchips, Gummibärchen, ein Türklopfer usw…
Danach gab es noch Kuchen, Abendessen und dann ging es etwas früher als am Freitag ins Bett.
Am nächsten Morgen mussten wir 7:00 aufstehen, da wir zum Gottesdienst nach Zwickau fuhren. Danach ging es zum Kletterpark, der verschlossen war, sodass wir etwa eine Stunde auf die Besitzer gewartet haben. Am Ende war das Klettern noch richtig cool und hat die ganze Gruppe herausgefordert. Danach gab es noch auf dem Parkplatz vom Kletterpark einen Marmorkuchen und wir begaben uns auf die Rückfahrt nach Dresden.
Mirjam Reichel