Berichte

Gebetswochenende II 2011

 

Wenn ich auf das Gebetswochenende (GWE) zurückschaue, werde ich davon überwältigt wie unglaublich gut, treu und liebevoll Gott ist! Schon vor dem GWE musste ich mich entscheiden, ob ich zu Hasue bleibe, um für meine drei Klausuren in der nächsten Woche zu lernen, oder ob ich gehe. Da hat mich jemand and den Vers in Matthäus 6:33 erinnert:

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“

Mir war klar, dass ich zum GWE gehen sollte. Nicht nur, um mit Freundinnen Zeit zu verbringen – auch wenn das sehr schön ist- sondern vor allem, um Jesus zu suchen und mich von ihm gebrauchen zu lassen. In einigen Sachen, die mit dem GWE zu tun hatten, fühlte ich mich noch sehr unsicher, unruhig und ein bisschen allein. Was tun? Beten. So kam es, dass ich am Freitag Abend, nach der Ankunft in Zwickau zum GWE, eingeladen wurde bei einer Freundin zu übernachten! WOW! Gott ist so wunderbar! Ich hatte nicht einmal dafür gebetet, aber er wusste, dass ich Übernachtungen in Massenquartieren überhaupt nicht mag. Gottes Liebe ist so unbegreiflich groß! Er achtet auch auf solche winzigen Sachen, die eigentlich banal sind. Aber wir sind ihm nicht banal! Das war auch so ungefähr das Thema des GWEs: Identität – Wer sind wir in Christus? Hier ist eine der vielen (VIELEN) Verse, die auf diese Frage Antwort geben: „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ –Röm 8:16 Dazu gab es richtig schöne Impulse am Freitagabend und Samstagmorgen.  Was mir richtig viel Freude gemacht hat war die Gemeinschaft mit vielen verschiedenen Leuten und die kreativen Workshops am Samstagnachmittag. Ich durfte am Workshop „Schönheit“, der von Katrin Henkert geleitet wurde, teilnehmen. In der Zeit haben wir uns in der Gruppe nicht nur ausgetauscht über was wirkliche Schönheit ist, aber wir konnten uns gegenseitig dienen und ermutigen.  Der Abschluss für mich war der krasse Lobpreisabend am Samstag.

Lobpreis ist echt so wunderschön! Wir dürfen in die Gegenwart des Höchsten treten und mit ihm sein. Da kann das Herz nicht anders, als mit Lob und Singen zu überfließen. Gottes Gegenwart war da in Zwickau. Sie war auch da, als Katrin und ich spät in der Nacht nach Dresden zurück gefahren sind. Ich glaube Gott hat mich an dem Wochenende verändert. Er hat mich daran erinnert wer ich bin und hat mir auf so viele verschiedene Arten gezeigt, das er mit mir ist und mich liebt! Gottes Liebe verändert! Und seine Liebe hört niemals auf! Übrigens,  Gott hat das mit den Klausuren voll gesegnet!

 

Katharina Walent

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