Berichte

Summer2go Tour 2009

200 Jugendliche verkündigen das Evangelium in 9 Städten
545 Entscheidungen für Jesus – vom Obdachlosen und Mörder bis zum Geschäftsmann
Ein Blinder sieht, ein Tauber hört, andere werfen ihre Krücken weg


Du bist nicht auf der Welt, um zu schweigen
Dieser Slogan war unser Motto für die Summer2go Tour 2009; als wäre es nicht nur eine Werbekampagne von Vodafon, sondern auch die moderne Übersetzung des Missionsbefehls in Math. 28. Fast 200 Jugendliche waren in neun Städten Deutschlands unterwegs, um das Evangelium zu verkündigen. Was wir erleben durften, war einzigartig: Insgesamt kamen 545 Menschen zum Glauben und etliche Menschen wurden geheilt. Einige der Neubekehrten kamen sogar gleich mit auf Tour.
In Berlin wurde die Tour gestartet. Von dort teilten wir uns in zwei Teams auf. Ein Team ging in den Osten und besuchte Dresden, Chemnitz, Zwickau und Leipzig. Das West-Team fuhr nach Hamburg, Hannover und Darmstadt. Das Finale fand in Zusammenarbeit mit Young Mission und der BGG in Stuttgart statt.
Der Start in Berlin war einzigartig. Schon am ersten Abend geschah auf dem Alexanderplatz etwas Außergewöhnliches. Als für Heilung gebetet wurde, kam ein junger Mann mit einem Gipsarm nach vorne und machte sich über uns lustig. Einige beteten für ihn. Augenblicklich konnte er seine Finger, die vorher steif waren, wieder bewegen. Total überrascht, gab er sofort Zeugnis und entschied sich für Jesus. Am nächsten Tag war ein Team im gefährlichsten Park der Stadt. Dort war ein 14-jähriges Mädchen, das im Rollstuhl saß und nur einige Meter laufen konnte. Nachdem für sie gebetet wurde, begann sie zu laufen und lief, lief und lief...

Im Osten war es anfangs sehr schwer. Es regnete in Strömen. Einmal war der Wind so stark, dass Zeltpflöcke herausgerissen und Stahlstangen verbogen wurden. Das Team wurde beschimpft, einer sogar bespuckt und getreten. Auch Schläge wurden ihnen angedroht. Trotz allem erlebten sie Gottes Herrlichkeit und es kamen viele Menschen zum Glauben. In Leipzig trafen sie auf Maik. Als er von Jesus hörte fing er an zu weinen, schmiss seine Flasche Wein weg und gab sein Leben Jesus. Er lebte seit 11 Jahren auf der Straße und seit einem Jahr war ein Parkhaus sei Zuhause. Seit langem war er Alkoholiker und lief völlig verwahrlost rum. Die Entscheidung für Jesus veränderte sein Leben augenblicklich. Am nächsten Tag evangelisierte er schon, ging gleich mit auf Tour und erzählte begeistert, wie Jesus sein Leben verändert hat.
Das Evangelium wurde überall verkündigt: In der U- Bahn, auf dem Hamburger Fischmarkt, auf der Reeperbahn, bei Mc Donalds und überall gaben die Menschen ihr Leben Jesus. In Hamburg und in Stuttgart hatten wir einen 30-Tonner Bühnen-LKW. Im Stadtpark kamen über 1000 Leute, von denen sich 30 beim Aufruf zur Entscheidung meldeten. Menschen aus allen Gesellschaftsschichten kamen zu Glauben: Geschäftsleute, Jugendliche, Esoteriker, Mörder, ein Polizist, Zwillinge im Alter von 176 Jahren (beide zusammen), Juden, Moslems, Obdachlose, Drogenabhängige, usw...

Hier einige der faszinierendsten Entscheidungen für Jesus:

  • Jemand lief in Stuttgart vor der Polizei weg. Ein Teammitglied folgte ihm und erzählte dabei von Jesus. Bei der Verhaftung traf er die Entscheidung für Jesus.
  • Eine 23-jährige sagte, dass sie schon 12 Selbstmordversuche hinter sich hat. Sie erlebte Gottes Kraft. Noch am Abend meldete sie sich in unserem Nacharbeitsprogramm.
  • In Hannover trafen wir einen 40 jährigen Mann. Er hatte jemanden mit der Axt getötet und saß lange im Gefängnis. Er sagte uns, dass er schon lange nach Gott suche.
  • Eine Bettlerin erzählte uns, wie sie von ihrem Vater und auch von ihrem Großvater vergewaltigt wurde, und wie sehr sie sich nach einem perfekten Vater sehne, den sie dann auch kennenlernte.
  • Eine Frau in Leipzig die Selbstmord begehen wollte, erlebte solch eine Freiheit und Hoffnung, dass sie gleich erzählte wie Gott ihr Leben verändert hat.
  • Eine Esoterikerin übernachtete 80 Tage lang im Freien, um die Kraft der Sterne zu erfahren. Dann erlebte sie den, der die Sterne geschaffen hat.
  • Ein Moslem, der drei Menschen auf den Gewissen hatte, hat jetzt ein reines Gewissen.
  • Eine Hexe aus dem Wiccer Kult, die ständig Stimmen hörte, erlebte Befreiung und erlebte Gottes Liebe sehr real.
  • Eine Schülerin traf den Autor der Deutschbücher mit denen sie lernt. Sie führte ihn zu Jesus.
  • Auch in der Stadt Winnenden, in dem der entsetzliche Amoklauf stattfand, kam jemand zum Glauben.

    Einer der Jugendlichen hatte den Eindruck, er solle sich einen Anzug kaufen, um mit dem Filialleiter der Sparkasse zu reden, der total offen war. Einer las nach seiner Entscheidung für Jesus, dass er jetzt getauft werden muss. Er sagte sofort: "Dann muss ich ja getauft werden!" Nicht weit entfernt war ein See. Und wie in der Apostelgeschichte beim Kämmerer wurde er sofort getauft. Im Lobpreis betete jemand in neuen Sprachen als ihre Nachbarin die aus dem Kongo kam, völlig ausflippte, denn sie sprach in ihrer Heimatsprache. Außerdem erlebten etliche Drogenabhängige Gottes befreiende Kraft und viele Kranke wurde geheilt.
  • In Hamburg kam der 40-jährige Thorsten in den Stadtpark. Er war nahezu blind, stand dort mit seinem weißen Stock und einem Mann, der ihm beim Gehen half. Ein 15-jähriges Mädchen betete ihn. Auf einmal sagte er, dass er alles hell sieht. Auch die riesige Bühne, vor der er stand, sowie das Mädchen, das für ihn gebetet hatte, sehen kann. Dann erkannte er die Menschen auf dem Platz.
  • In Berlin wurde für einen Taubstummen gebetet. Am Abend danach bekam einer der Jugendlichen eine SMS von ihm. Er schrieb, dass er wieder hören und auch etwas sprechen kann.
  • Eine 26 Jahre alte Frau hatte seit der Geburt ihrer Tochter vor acht Jahren Blutungen. Tage später rief sie uns an. Sie war völlig geheilt.
  • Zwei Männer kamen mit Krücken und konnte wieder normal laufen

Einige Christen wie zum Beispiel der Bibelschullehrer Matthias, wussten nichts von unserer Tour und wurden direkt zu uns geführt. Bibel TV und auch der Stern waren bei den Veranstaltungen dabei um zu berichten. Summer2go ging sofort weiter. Auf der Rückfahrt haben sich Menschen für Jesus entschieden. In Hagen am Bahnhof wurde ein Mann geheilt, der nur mit einem Rollator gehen konnte. Beim Zahnarztbesuch einen Tag später führte jemand die Zahnärztin sowie deren Helferin zu Jesus.

Liebe Grüße

Werner Nachtigal & das no limit Team

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